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Primera División aktuell > Saison 26/27

#1
Wink 
20.05.2026 - 11:30 Uhr | News | Quelle: ESPN/sd | von: Emilie Bitsch
Gerücht: Holt Real Madrid Lineth Beerensteyn?
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©VfL Wolfsburg
Rund um den spanischen Klub Real Madrid gibt es derzeit viele Gerüchte. Von der möglichen Verpflichtung von Eintracht-Frankfurt-Mittelfeldspielerin Elisa Senß  oder dem Abgang von Naomie Feller , kommt ein weiteres Gerücht hinzu: Laut dem spanischen Medienportal ESPN soll der Liga F Klub Interesse an der niederländischen Nationalspielerin Lineth Beerensteyn  haben. Bereits vor einigen Wochen wurde bekannt gegeben, dass die Stürmerin ihren Vertrag beim VfL Wolfsburg nicht verlängern wird und somit ablösefrei zu haben ist.


Die 29-Jährige könnte die Lücke füllen, wenn Feller tatsächlich gehen sollte. Sie passt zum Spielsystem von Pau Quesada, der sich für die kommende Saison stärker aufstellen möchte, um konkurrenzfähiger gegen große Klubs wie dem FC Barcelona oder FC Arsenal zu sein.

Beerensteyns Stärken ist ihre schneller Antritt und Schnelligkeit, sowie das Halten des Balles. Dies hatte sie durch die vielen Stationen perfektioniert. Die Flügelstürmerin spielete bereits für den FC Twente, dem FC Bayern München und Juventus Turin. Klubs mit großen Namen.

In ihrer Zeit beim VfL Wolfsburg erzielte sie in 67 Spielen 34 Tore und gewann vergangene Saison die Torjägerinnenkanone.

Es wird sich in den nächsten Wochen zeigen, ob dieser Wechsel zustande kommt. Ausgeschlossen sei er nicht. Dafür passt Beerensteyn sehr gut ins Spielsystem der Königlichen. 

Quelle 
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#2
Mit dem Triple im Gepäck
Ehemalige Weltfußballerin Alexia Putellas verlässt Barcelona nach 14 Jahren
[Bild: 912_20210308707.png]  
26.05.26 - 20:41

Alexia Putellas wird den FC Barcelona nach 14 Jahren verlassen. Wie der frisch gekürte Champions-League-Sieger am Dienstag bekannt gab, verlängert die Kapitänin ihren auslaufenden Vertrag nicht. 

[Bild: 328dd7b2-4ed6-4ac2-9095-e4d4c2c4a4ba.jpg]
Abschied mit drei Titeln im Gepäck: Alexia Putellas IMAGO/Action Plus 

Erst am Samstag hatten die Katalaninnen mit dem 4:0-Sieg gegen OL Lyoness im Champions-League-Finale  das Triple gefeiert - nun der Paukenschlag: Alexia Putellas  wird den FCB im Sommer verlassen. Beim letzten Heimspiel am Mittwoch im Camp Nou gegen Real Sociedad (19 Uhr) wird sich die ehemalige Weltfußballerin vom Klub verabschieden. 

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#3
28.05.2026 - 19:15 Uhr | News | Quelle: FC Barcelona/Ángel Pérez/sd | von: Emilie Bitsch
Nach neun Jahren: Mapi León verlässt Barça – bald bei London City?
[Bild: s_22100_751_2012_1.jpg]
©Liga F
Eine Ära beim FC Barcelona geht zu Ende: María „Mapi“ León  wird den spanischen Spitzenklub nach neun gemeinsamen Jahren verlassen. Die Innenverteidigerin prägte eine der erfolgreichsten Phasen der Vereinsgeschichte entscheidend mit und verabschiedet sich als eine der wichtigsten Persönlichkeiten des Barça-Frauenfußballs. Bereits seit Ende April wird die 30-Jährige immer wieder mit dem aufstrebenden englischen Klub London City Lionesses in Verbindung gebracht.

Vom Talent zur Weltklassespielerin


Als León im Sommer 2017 Atlético Madrid nach Barcelona wechselte, galt die spanische Nationalspielerin bereits als großes Talent. Ursprünglich auf der linken Abwehrseite zuhause, entwickelte sich die gebürtige Aragonesin bei Barça endgültig zu einer der besten Innenverteidigerinnen Europas.

Mit ihrer kompromisslosen Zweikampfführung, ihrem starken Spielaufbau und ihrer Präsenz auf dem Platz wurde sie schnell zu einer Führungsspielerin. Besonders ihr linker Fuß machte León zu einer außergewöhnlichen Defensivakteurin – sowohl im Passspiel als auch bei Standardsituationen. Insgesamt erzielte sie 22 Treffer im Barça-Trikot und gehört damit zu den torgefährlichsten Verteidigerinnen der Vereinsgeschichte.

Titelsammlerin und Führungsspielerin

Sportlich hinterlässt León beeindruckende Zahlen. Mit 313 Pflichtspielen zählt sie zu den einsatzstärksten Spielerinnen in der Historie des Vereins. Zudem gewann sie mit den Katalaninnen insgesamt 27 Titel – darunter vier Titel in der UEFA Women's Champions League, sieben spanische Meisterschaften sowie sieben Pokalsiege.

Gemeinsam mit einigen langjährigen Weggefährtinnen gehörte León zu jener Generation, die den FC Barcelona endgültig an die europäische Spitze führte.

Bald in der WSL?

Wie wir bereits Ende April berichtet haben , habe Lodnon City Lionesses starkes Interesse an der Innenverteidigerin. Bereits in der Winterpause habe der Tabellensechste der Women's Super League ein Auge auf León geworfen. Sie sollen ihr wohl ein deutlich attraktiveres Angebot gezeigt haben, welches Barça in der jetzigen finanziellen Situation nicht aufbringen konnte.

Mapi, die gute Englischkenntnisse besitzt, liebäugelte bereits mit einem Wechsel. Bei London City Lionesses wäre sie zudem nicht die einzige spanische Spielerin: Jana Fernández, Lucía Corrales (beide mit Barça-Vergangenheit) und Elene Lete hätte sie bereits eine spanische Verbindung. Auch Trainer Eder Maestre ist in Spanien geboren.

Neben León könnte auch die ehemalige Weltfußballerin Alexia Putellas zu London City wechseln. Die offensive Mittelfeldspielerin verlängerte ebenfalls ihren auslaufenden Vertrag beim FC Barcelona nicht.

Quelle 


28.05.2026 - 20:45 Uhr | News | Quelle: FC Barcelona/ESPN/sd | von: Emilie Bitsch
Ona Batlle verlässt den FC Barcelona
[Bild: s_30423_751_2012_1.jpg]
©Liga F
Nach drei erfolgreichen Jahren endet die Zeit von Ona Batlle beim FC Barcelona. Die katalanische Außenverteidigerin wird den Verein nach Saisonende verlassen. Dabei wird die 26-Jährige laut Medienberichten immer wieder mit dem FC Arsenal in Verbindung gebracht.

Für Batlle ist es das Ende ihrer zweiten Zeit im blau-roten Trikot. Bereits in ihrer Jugend wurde die spanische Nationalspielerin in La Masia ausgebildet, ehe sie nach Stationen im Ausland im Sommer 2023 von Manchester United nach Barcelona zurückkehrte.

Stammspielerin in einer goldenen Barça-Generation


Seit ihrer Rückkehr entwickelte sich Batlle schnell zu einer festen Größe in der Mannschaft. Sowohl unter Trainer Jonathan Giráldez als auch später unter Pere Romeu gehörte die Rechtsverteidigerin regelmäßig zur Startformation.

Mit ihrer Dynamik, ihrer Konstanz und ihrer offensiven Stärke prägte die 26-Jährige eine der erfolgreichsten Mannschaften in der Geschichte des FC Barcelona entscheidend mit.

Zwölf Titel in drei Jahren

Sportlich fällt Batlles Bilanz beeindruckend aus. In bislang 114 Pflichtspielen erzielte sie 14 Tore und gewann insgesamt zwölf Titel mit Barça. Dazu zählen unter anderem zwei Titel in der UEFA Women's Champions League, drei spanische Meisterschaften sowie drei Pokalsiege.

Mit ihrem Abschied verliert Barcelona eine weitere prägende Spielerin jener Generation, die den Verein dauerhaft an Europas Spitze geführt hat.

Quelle 
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#4
31.05.2026 - 20:10 Uhr | News | Quelle: Spanien/ sd | von: Hanna Hohmann
Misa Rodríguez und Real Madrid gehen nach 6 Jahren getrennte Wege
[Bild: s_34648_751_2012_1.jpg]
©Liga F
Der spanische Erstligist Real Madrid und die Spaniern Misa Rodríguez werden ab der kommenden Saison getrennte Wege gehen. Die 26-jährige Torhüterin und der Verein haben sich entschieden, den am Ende der Saison auslaufenden Vertrag nicht zu verlängern. Dies wurde während einer Pressekonferenzen von der spanischen Cheftrainerin Sonia Bermúdez bekannt gegeben

Ihre bisherige Reise im Weltfußball

Rodríguez begann ihre Fußballlaufbahn in ihrer Heimatstadt Telde, wo sie zunächst als Stürmerin spielte. Später wechselte sie auf die Torhüterposition und entwickelte sich dort zu einer der vielversprechendsten Torhüterinnen Spaniens. Über CD Femarguín schaffte sie dann den Sprung in den Profifußball. 2017 wechselte sie zu Atlético Madrid, wo sie zunächst vor allem in der zweiten Mannschaft spielte, jedoch auch Erfahrungen in der ersten Mannschaft sammeln und 3 Meisterschaften feiern konnte. Da sie sich dort jedoch nicht dauerhaft als Stammtorhüterin etablieren konnte, schloss sie sich 2019 Deportivo La Coruña an. 2020 folgte schließlich der Wechsel zu Real Madrid, bei welchen sie sich als wichtiger Bestandteil der Mannschaft etablieren konnte.


Auch auf internationaler Ebene sammelte die Spaniern früh wichtige Erfahrungen. Mit der U19-Nationalmannschaft gewann sie 2017 die Europameisterschaft. Nach mehreren Einsätzen in den Nachwuchsnationalteams wurde sie 2020 erstmals in die spanische A-Nationalmannschaft berufen und feierte Anfang 2021 ihr Debüt. Mit diesen feierte sie dann 2023 den Weltmeistertitel. 

Quelle 


31.05.2026 - 20:30 Uhr | News | Quelle: sd | von: Stefan Wallaschek
Das Ende einer Ära? Barcelonas CL-Triumph und die offene Zukunft Europas
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©Liga F
Am Ende stand wieder der FC Barcelona ganz oben. Ein 4:0 im Champions-League-Finale gegen OL Lyonnes, zwei Tore von Ewa Pajor, zwei Tore von Salma Paralluelo, dazu Alexia Putellas als Spielerin der Saison. Auf dem Papier wirkte dieser Abend in Oslo wie die nächste Machtdemonstration eines Teams, das den europäischen Fußball seit Jahren prägt. Barcelona gewann die Champions League zum vierten Mal, erreichte zum sechsten Mal in Serie das Finale und bestätigte damit einmal mehr den Status als Maßstab im europäischen Vereinsfußball.

Und doch erzählte dieser Finalabend mehr als nur die Geschichte einer weiteren Barcelona-Dominanz. Er wirkte auch wie ein Übergang. Kurz nach dem Triumph wurde offiziell, was zuvor bereits gemunkelt worden war: Alexia Putellas verlässt den Verein nach 14 Jahren. Eine Spielerin, die Barça verkörperte wie kaum eine andere, verabschiedete sich nicht mit einem leisen Abgang, sondern mit dem größten Titel des europäischen Vereinsfußballs. Gerade deshalb bekam dieser Sieg eine besondere Bedeutung. Er war nicht nur ein einzelner Triumph, sondern zugleich glanzvoller Schlusspunkt einer Ära.


Kampf um die Spitze

Dabei hatte die Saison zunächst auch gezeigt, dass die Spitze des europäischen Frauenfußballs breiter geworden ist. Das neue Champions-League-Format mit sechs Spielen in der Ligaphase brachte mehr direkte Vergleiche, mehr Reibung und mehr Spannung, vor allem im Kampf um die besten Ausgangspositionen für die K.o.-Phase. Nach der Ligaphase standen mit Barcelona, OL Lyonnes, Chelsea und Bayern München vier Teams aus vier unterschiedlichen Ligen oben. Spanien, Frankreich, England und Deutschland stellten damit erneut das Machtzentrum des Wettbewerbs, aber nicht mehr in der alten Eindimensionalität. Gerade Bayern München war dafür ein gutes Beispiel. Der deutsche Meister stand bisher noch nie im CL-Halbfinale und startete mit einer 1:7-Niederlage gegen Barcelona denkbar bitter in die Saison. Doch statt daran zu zerbrechen, arbeitete sich das Team zurück, stabilisierte sich und erreichte am Ende als eines der vier besten Teams direkt das Viertelfinale. Auch der VfL Wolfsburg schaffte den Sprung in die K.o.-Phase und setzte sich dort im Qualifikationsmodus für das Viertelfinale gegen Juventus Turin durch. Gleichzeitig offenbarte die Ligaphase aber auch die Grenzen der europäischen Breite: Hinter den Klubs aus Spanien, Frankreich, England und Deutschland bleibt der Abstand zu Teams aus Italien, den Niederlanden, Belgien oder Österreich weiterhin sichtbar.

Kaum Überraschungen in der K.o.-Phase

In der K.o.-Phase verdichtete sich dieses Bild. Barcelona erledigte das Viertelfinale gegen Real Madrid mit der gewohnten Dominanz und einem Torverhältnis von 12:2. OL Lyonnes musste gegen Wolfsburg dagegen deutlich härter arbeiten. Die Wölfinnen gewannen das Hinspiel 1:0 und zeigten, dass auch der französische Rekordchampion verwundbar ist. Im Rückspiel setzte sich Lyon zwar mit 4:0 durch, doch ganz so selbstverständlich wie in früheren Saisons wirkte dieser Weg nicht mehr. Bayern gewann gegen Manchester United mit Mühe, aber letztlich verdient. Und im englischen Duell zwischen Chelsea und Arsenal entschied am Ende nur die bessere Ausgangslage nach zwei engen Spielen zugunsten der Vorjahressiegerinnen. So standen im Halbfinale erneut vier Schwergewichte aus vier Ligen. Barcelona gegen Bayern und OL gegen Arsenal. Arsenal zeigte dann auch Lyon im Hinspiel die Grenzen auf und gewann 2:1. Doch im Rückspiel drehte OL die Partie – auch dank einer überragenden Jule Brand, die mit ihrem späten Treffer zum 3:1 die Hoffnungen Arsenals endgültig beendete. Die Lyonnesses waren zurück im Finale. Bayern München zeigte gegen Barcelona wiederum, dass die 1:7 Niederlage die Ausnahme war. In der Allianz Arena trat Bayern mutig, kompakt und aggressiv auf, rang Barça ein 1:1 ab und zeigte, dass die Katalaninnen nicht unantastbar sind. Erst im Rückspiel setzte Barcelona die entscheidenden Momente. Ein Doppelschlag durch Ewa Pajor und Alexia Putellas in Halbzeit 2 brachte die Partie für Barça auf Kurs, auch wenn Bayern durch Pernille Harder noch einmal zurückkam und eine strittige Szene samt VAR-Entscheidung zusätzlich Brisanz in das Duell brachte. Am Ende setzte sich Barcelona durch. Aber es war kein Durchmarsch.

Kampf der Gigantinnen in Oslo

Das Finale in Oslo brachte dann die beiden größten europäischen Namen der vergangenen Dekade zusammen. In den letzten elf Champions-League-Finalen hieß immer mindestens eines der beiden Teams Barcelona oder OL und nur Arsenal konnte sich 2025 auch durchsetzen. Ansonsten prägten Barça und OL die europäische Bühne wie keine anderen Vereine. Lyon hatte diese Ära mit 8 Siegen lange dominiert, Barcelona sie zuletzt neu definiert. Das direkte Finalduell war deshalb mehr als ein Spiel um einen Titel, sondern auch ein Fingerzeig, wer das prägendste Team Europas ist. Die erste Halbzeit gehörte dabei OL, da es mit Energie, Präsenz und großer Zielstrebigkeit aus der Kabine kam. OL hatte mehr Zugriff, mehr Ballbesitz, mehr Pässe und brachte Barcelona immer wieder aus dem gewohnten Rhythmus. Das berühmte Passspiel der Katalaninnen stockte zum ersten Mal in der Saison über eine gesamte Halbzeit. Doch OL Lyonnes verpasste das Entscheidende: das Tor. Chancen und Kontrolle sind im Fußball nur so viel wert, wie sie sich auf der Anzeigetafel niederschlagen. Nach der Pause kippte das Spiel zugunsten Barcelonas. Und da zeigte sich jene Qualität, die große Teams von guten Teams unterscheidet: Effizienz in den entscheidenden Momenten. Ewa Pajor, ohnehin eine der prägenden Spielerinnen dieser Champions-League-Saison, nutzte ihre Chancen eiskalt. Mit ihren Treffern sicherte sie sich nicht nur den Weg zum Titel, sondern auch die Torjägerinnenkrone des Wettbewerbs. Später legte Salma Paralluelo mit einem Doppelpack nach. Aus einer offenen Partie wurde ein klares 4:0. Bei OL lief wiederum wenig zusammen und was in der ersten Halbzeit mutig und kontrolliert gewirkt hatte, wurde zunehmend fahrig und teils ideenlos, um den Katalaninnen entscheidend was entgegenzusetzen. Die Einwechslung von Aitana Bonmatí nach ihrer Verletzung und die Auswechslung von Putellas kurz vor Schluss wurden zu emotionalen Momenten eines Abends, der längst entschieden war. Sportlich war dieser Titel hochverdient. Barcelona stellte die beste Spielerin der Saison (Putellas), die beste Torschützin (Pajor) und eine der besten Vorlagengeberinnen (Putellas). Die Zahlen unterstrichen die Dominanz: In insgesamt 11 Spielen hatten sie eine durchschnittliche erfolgreiche Passquote von fast 89 Prozent sowie einen Ballbesitz von 63 Prozent, der schließlich zu 41 Tore führte. Und trotzdem bleibt nach dieser Saison nicht nur die Frage, wie stark Barcelona war. Sondern auch, wie Barcelona in der nächsten Saison aussehen wird.

Die Zukunft des europäischen Fußballs ist offener denn je

Denn der Abschied von Alexia Putellas verändert den Blick auf diesen Verein. Sie war nicht einfach eine Spielerin in einem Weltklassekader. Sie war Gesicht, Symbol und Taktgeberin einer Mannschaft, die den europäischen Frauenfußball technisch, sportlich und kulturell geprägt hat. Wenn eine solche Figur geht, verschiebt sich mehr als nur eine Position auf dem Feld. Dazu kommen weitere personelle Fragezeichen und Berichte über Einschnitte im Kader. Barcelona bleibt zwar mit Spielerinnen wie Bonmatí, Patri, Pina, Pajor oder Cata Coll herausragend besetzt. Aber selbst ein Weltklasse-Team muss sich neu finden, wenn seine prägendste Figur geht. Genau darin liegt die Spannung für die kommende Saison. Barcelona bleibt Europas Maßstab, aber nicht mehr unangreifbar. OL ist wieder im Finale angekommen, aber nicht mehr das unerschütterliche Lyon früherer Jahre. Die englischen Teams festigen ihre Position in der Spitze. Bayern und Wolfsburg haben gezeigt, dass sie nicht nur teilnehmen, sondern europäische Topteams ernsthaft fordern können. Vielleicht war das Finale in Oslo deshalb mehr als ein weiterer Barcelona-Abend. Alexia Putellas ging mit dem Pokal in der Hand. Besser kann man sich kaum verabschieden. Für Barcelona war es ein Triumph. Und für Europa war es vielleicht das klare Signal, dass nächste Saison offener den je sein wird. 

Quelle 
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