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02.04.2026 - 15:00 Uhr | News | Quelle: ORF
Serienmeister vor dem Aus: Neulengbach stellt Insolvenzantrag
![[Bild: 339.jpg]](https://www.soccerdonna.de/static/bilder_sd/spielerfotos/339.jpg)
Der USV Neulengbach steht vor dem Aus. Der Verein kündigte an, einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens zu stellen.
Neulengbach prägte über Jahre den österreichischen Frauenfußball. Zwischen 2003 und 2014 gewann der Club durchgehend die Meisterschaft, hinzu kamen zahlreiche Cupsiege sowie der Einzug ins Viertelfinale der UEFA Women’s Champions League im Jahr 2014. Spielerinnen wie Manuela Zinsberger, Nina Burger und Maria Gstöttner standen exemplarisch für diese Phase.
Mit dem Aufstieg von SKN St. Pölten Frauen als neue nationale Spitzenkraft verschärften sich ab 2015 die sportlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Nach dem Tod des langjährigen Vereinsverantwortlichen Bruno Mangl im Jahr 2017 verschärften sich die finanziellen Probleme weiter.
Laut Vereinsangaben scheiterten mehrere Restrukturierungsversuche, da zugesagte Sponsorengelder ausblieben. Eine Lizenz für die kommende Bundesliga-Saison konnte daher nicht beantragt werden. Auch das Engagement von Präsidentin Cheyenne Ochsenknecht seit Sommer 2025 führte nicht zu einer nachhaltigen Stabilisierung.
Ob der laufende Spielbetrieb der Frauenmannschaft fortgesetzt werden kann, ist derzeit offen. Gespräche mit den zuständigen Verbänden laufen. Parallel wird an einem Neustart gearbeitet, um zumindest den Nachwuchs- und Amateurbereich langfristig abzusichern.
Der österreichische Frauenfußball verliert mit dem USV Neulengbach einen zentralen und wichtigen Punkt seiner Geschichte. Die Frauen-Sektion aus dem Wienerwald hat den österreichischen Frauenfußball über Jahrzehnte geprägt. Der USV hinterlässt in der Bundesliga eine große historische Lücke, die wohl nicht so schnell zu füllen sein wird.
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Serienmeister vor dem Aus: Neulengbach stellt Insolvenzantrag
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Der USV Neulengbach steht vor dem Aus. Der Verein kündigte an, einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens zu stellen.
Neulengbach prägte über Jahre den österreichischen Frauenfußball. Zwischen 2003 und 2014 gewann der Club durchgehend die Meisterschaft, hinzu kamen zahlreiche Cupsiege sowie der Einzug ins Viertelfinale der UEFA Women’s Champions League im Jahr 2014. Spielerinnen wie Manuela Zinsberger, Nina Burger und Maria Gstöttner standen exemplarisch für diese Phase.
Mit dem Aufstieg von SKN St. Pölten Frauen als neue nationale Spitzenkraft verschärften sich ab 2015 die sportlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Nach dem Tod des langjährigen Vereinsverantwortlichen Bruno Mangl im Jahr 2017 verschärften sich die finanziellen Probleme weiter.
Laut Vereinsangaben scheiterten mehrere Restrukturierungsversuche, da zugesagte Sponsorengelder ausblieben. Eine Lizenz für die kommende Bundesliga-Saison konnte daher nicht beantragt werden. Auch das Engagement von Präsidentin Cheyenne Ochsenknecht seit Sommer 2025 führte nicht zu einer nachhaltigen Stabilisierung.
Ob der laufende Spielbetrieb der Frauenmannschaft fortgesetzt werden kann, ist derzeit offen. Gespräche mit den zuständigen Verbänden laufen. Parallel wird an einem Neustart gearbeitet, um zumindest den Nachwuchs- und Amateurbereich langfristig abzusichern.
Der österreichische Frauenfußball verliert mit dem USV Neulengbach einen zentralen und wichtigen Punkt seiner Geschichte. Die Frauen-Sektion aus dem Wienerwald hat den österreichischen Frauenfußball über Jahrzehnte geprägt. Der USV hinterlässt in der Bundesliga eine große historische Lücke, die wohl nicht so schnell zu füllen sein wird.
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Ich glaub ich bin eine Signatur 
Denken ist die schwerste Aufgabe ...deshalb befassen sich so wenige damit!


